IHK Nordschwarzwald erhält Landesfördergelder für regionale Innenstadtberater

Rülke und Schweickert: „Belebung der Innenstädte nach Corona muss Priorität haben“                       

Pforzheim/Enzkreis. „Die Belebung der Innenstädte nach Corona muss eine der Prioritäten der Landesregierung sein. Deshalb freuen wir uns, dass nun ein erster Schritt gegangen wird, um den Einzelhandel zu stärken“, erklären der Fraktionsvorsitzende der FDP/DVP-Landtagsfraktion und Pforzheimer Abgeordnete Dr. Hans-Ulrich Rülke und der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses und FDP-Enzkreisabgeordnete Prof. Dr. Erik Schweickert angesichts der heute vom Wirtschaftsministerium bekanntgegebenen Förderung für regionale Innenstadtberater. Insgesamt fließen hierfür 1,6 Millionen Euro an die Regionalverbände und Industrie- und Handelskammern. Hiervon erhält die IHK Nordschwarzwald 155.040 Euro.

„Gerade durch die langen coronabedingten Schließungen haben viele Einzelhändler enorm gelitten. Umso wichtiger sind nun Konzepte, zur Stärkung und Attraktivitätssteigerung der Innenstädte. Hier können Innenstadtberater den Kommunen wertvolle Hilfe leisten“, so Hans-Ulrich Rülke. Er empfehle insbesondere Kommunen mit Problemen bei der Innenstadtentwicklung sich das nun neu geschaffene Angebot der IHK zumindest einmal anzuschauen.

Auch Erik Schweickert freut sich über das neu geschaffene Angebot, das gerade Kommunen mit 10.000 bis 50.000 Einwohnern, wie es sie mehrfach auch im Enzkreis gibt, helfen soll. „Insbesondere die kleinen Einzelhändler vor Ort, aber teilweise auch größere Ketten, leiden nicht nur unter der Pandemie, sondern auch unter der Konkurrenz durch den Online-Handel. Diese Tendenzen waren schon vor Corona erkennbar und haben sich jetzt noch einmal verstärkt. Es wird deshalb Zeit, dass die Landesregierung hier tätig wird und sowohl den Handel als auch die Kommunen im Kampf gegen Leerstände und verödende Innenstädte unterstützt“, erklärt der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses.

Die Innenstädte, so sind sich Rülke und Schweickert einig, müssten auch in Zukunft Anziehungspunkt einer Stadt sein.

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