„Lieber spät als nie“ – Erik Schweickert erfreut über die späte Unterstützung für Verbesserung der Enztalradwegsituation

Der FDP-Landtagsabgeordnete des Enzkreises Prof. Dr. Erik Schweickert ist erfreut über die Unterstützung des VCD und des CDU-Bundestagsabgeordneten Gunter Krichbaum bezüglich des dringenden Verbesserungsbedarfs der Umleitung des Enztalradwegs. Sowohl der VCD als auch Krichbaum hatten am heutigen Freitag Kritik an der geltenden Umleitung geäußert. „Schon im September des letzten Jahres hatte ich mich für eine Offenhaltung des Radwegs ausgesprochen. Leider gab es damals nur wenig Unterstützung für diese Forderung. Vielleicht lassen sich jetzt aber gemeinsam noch einige Verbesserungen und vielleicht sogar die Offenhaltung oder eine kürzere Sperrung erreichen“, so Schweickert.

Schon im vergangenen Jahr hatte Schweickert sich zu der Situation geäußert und die lange Umleitung des Enztalradwegs während des Ausbaus der A 8 und B 10 kritisiert. Gerade angesichts der geplanten fünf Jahre langen Sperrung, sei es für ihn unerklärlich, warum die Umleitungslösung so schlecht geplant und umgesetzt worden sei. Die aktuelle Umleitung berge unnötige Gefahren und Unfallrisiken für die Radfahrerinnen und Radfahrer und mache es so für viele Familien mit Kindern unmöglich die Strecke bedenkenlos zu befahren. „Die in meinen Augen beste Lösung wäre, dass Bedingungen geschaffen werden, mit denen der Enztalradweg weiterhin auf seiner eigentlichen Strecke genutzt werden kann. Dies könnte man beispielsweise, wie der VCD nun auch gesagt hat, durch einen vorübergehenden Tunnel beziehungsweise eine Einhausung schaffen. Sollte das Regierungspräsidium dennoch bei der bisherigen schlechteren Variante bleiben, müssen auf jeden Fall weitere Verbesserungen erfolgen, wie eine Tempo 30 Zone an der Gefahrenstelle in Niefern zwischen der Verkehrsinsel vor dem Edeka und der Hauptstraße sowie eine Asphaltierung der Abschnitte am Queens-Hotel und nach dem P+M Parkplatz“, so der Liberale. Auch müsse über Änderungen an weiteren gefährlichen Abschnitten der Umleitung diskutiert werden.

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