Provisorischer Lückenschluss der Radwegverbindung im Heckengäu gefordert

Der Enzkreisabgeordnete Erik Schweickert, Mönsheims Bürgermeister Thomas Fritsch, Friolzheims Bürgermeister Michael Seiß und der Bürgermeister aus Heimsheim, Jürgen Troll, setzen sich gemeinsam für den Lückenschluss der Radwegverbindung in Heimsheim ein

Jetzige Situation für Radfahrer zwischen Heimsheim und Mönsheim/Friolzheim unzumutbar

Während im Enzkreis derzeit noch über das Radverkehrskonzept diskutiert wird, lud der FDP-Enzkreisabgeordnete Prof. Dr. Erik Schweickert den Heimsheimer Bürgermeister Jürgen Troll und dessen Amtskollegen Michael Seiß aus Friolzheim und Thomas Fritsch aus Mönsheim zu einem gemeinsamen Termin ein, um auf eine für Radfahrer besonders gefährliche Stelle im Kreisgebiet hinzuweisen: „An der A 8-Anschlussstelle Heimsheim ist noch immer eine mehrere hundert Meter lange Lücke im Radweg zwischen Heimsheim, Friolzheim und Mönsheim. Da es bis zu einer endgültigen Lösung noch Jahre dauern kann, müssen wir uns aber Gedanken über ein Provisorium machen, um die Gefahr für Radfahrer zu entschärfen“, so Schweickert. Um Möglichkeiten eines provisorischen Lückenschlusses zu evaluieren und kurzfristige Verbesserungen zu erreichen, bringt der Landtagsabgeordnete nun eine parlamentarische Initiative in den Landtag ein. Ziel müsse sein, das Land schnell zum Handeln zu bewegen und so gleichzeitig das Radverkehrsnetz im Heckengäu weitgehend zu schließen.

Aus Richtung Mönsheim und Friolzheim kommend gibt es klar gekennzeichnete Radwege, die allerdings abrupt einige Meter nach dem Diebkreisel zwischen Mönsheim und Heimsheim kurz vor der Autobahnanschlussstelle enden. Die folgenden ca. 400 Meter setzen sich aus Trampelpfaden und kurzen betonierten Wegen zusammen. Ein ausgebauter Verkehrsweg für Radfahrer ist allerdings nicht vorhanden. Erst kurz nach der Anschlussstelle setzt sich der Radweg fort und führt in die Heimsheimer Innenstadt. Diese Lücke des Radwegs an der L 1134 zwischen Heimsheim und Mönsheim stellt allerdings nicht nur aus Sicht der Stadt Heimsheim, sondern auch der umliegenden Gemeinden eine große Herausforderung für die Radfahrer dar, wie die Bürgermeister der drei Kommunen unisono betonen. Ein Lückenschluss sei zwar schon lange geplant, die Umsetzung jedoch noch in weiter Ferne. Der aktuelle Zustand sei allerdings für Radfahrer untragbar, insbesondere im Bereich der Autobahnbrücke an der Anschlussstelle Heimsheim biete die Verkehrsführung den Radfahrern keinerlei Sicherheit.

Dem schließt sich auch der Enzkreisabgeordnete, dem die Gefahrenstelle aus eigener Erfahrung bekannt sei, an. „Besonders für Familien mit Kindern birgt diese Strecke viele gefährliche Situationen und ist somit unzumutbar“ so Schweickert. Es sei auch kaum nachvollziehbar, dass an diesem Umstand seit Jahren nichts geändert werde, da sowohl unter der Brücke als auch neben der Straße ausreichend Platz für einen zumindest provisorischen Radweg vorhanden sei. „Bis zu einem endgültigen Lückenschluss im Zuge des Ausbaus der Anschlussstelle Heimsheim brauchen wir eine zeitnahe übergangsweise Lösung, um die Sicherheit für die Radfahrer zu erhöhen. Die Landesregierung muss hier deshalb möglichst bald tätig werden und für Verbesserungen sorgen“, fordert Schweickert abschließend.

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