Rülke und Schweickert begrüßen Förderung für regionales KI-Lab  

Pforzheim/Enzkreis. Die Wirtschaftsförderung des Nordschwarzwalds erhält vom Land 199.302 Euro für ihr KI-Lab Nordschwarzwald und ist somit eines von 16 regionalen KI-Labs im Land, die am heutigen Donnerstag ihren Förderbescheid erhalten haben. Über die Berücksichtigung des hiesigen KI-Labs in der neuen Förderrunde freuen sich auch die beiden regionalen FDP-Abgeordneten Prof. Dr. Erik Schweickert und Dr. Hans-Ulrich Rülke. „Die KI-Technologie ist eines der großen Zukunftsthemen und von enormer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Gerade der Mittelstand profitiert enorm von den regionalen KI-Labs, die dazu beitragen, dass KI-Lösungen schneller und effizienter angewandt werden können“, so die beiden Liberalen.

Schweickert, Enzkreisabgeordneter und mittelstandspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, ergänzt, dass die Region Nordschwarzwald durch viele mittelständische Unternehmen geprägt sei. „Die Förderung wird deshalb dazu beitragen, die Innovationskraft der Region weiter zu stärken und uns zukunftsfest aufzustellen“, erklärt er.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende und Pforzheimer Abgeordnete Rülke erinnert schließlich aber noch einmal an den Streit um die mögliche Förderung eines großen KI-Zentrums im Nordschwarzwald, die die grün-schwarze Koalition Ende 2021 abgelehnt hatte. „Angesichts der Chancen, die ein regionales KI-Exzellenzzentrum bieten würde, ist die aktuelle Förderung nur ein Trostpflaster. Wichtig wäre deshalb ein klares Signal der Landesregierung, dass auch diese Pläne der Wirtschaftsförderung und des Regionalverbands eine Zukunft haben“, sieht Rülke weiteren Handlungsbedarf.

Insgesamt schüttet das Wirtschaftsministerium im Rahmen des aktuellen Förderaufrufs, der im Februar 2022 gestartet wurde, 3,1 Millionen Euro für regionale KI-Labs aus. Zuvor war bereits im Jahr 2019 erfolgreich ein Modellversuch durchgeführt worden. Die Förderung erfolgt nun als Teil des Maßnahmenpakets „Aktionsprogramm KI für den Mittelstand“ für den Aufbau und die Verstetigung der KI-Labs über einen Zeitraum von bis zu 30 Monaten. Die jeweiligen regionalen Träger leisten Eigenbeiträge in Höhe von insgesamt bis zu 1,3 Millionen Euro.

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