Schweickert: Planungsgemeinschaft der Enztalquerung der A8 liefert gleich zu Beginn ein Armutszeugnis ab

Verschiebung des Baubeginns auf die zweite Jahreshälfte 2020 heißt 1 ½ Jahre Mehrbelastung für Autofahrer und Anrainergemeinden

Zu der am heutigen Mittwoch vom Regierungspräsidium Karlsruhe bekanntgegebenen Mitteilung der Verschiebung des Baubeginns der Enztalquerung erklärt der FDP-Landtagsabgeordnete für den Enzkreis Prof. Dr. Erik Schweickert: „Was zuerst wie ein schlechter Witz anmutet, wird nun leider doch Wirklichkeit und klingt für die täglichen Autobahnbenutzer sowie die Anrainergemeinden wie Hohn. Denn die Verschiebung des Baubeginns in der Enztalquerung auf die zweite Jahreshälfte 2020 führt nun faktisch dazu, dass man nun schon 1 ½ Jahre hinter dem geplanten Start zurückliegt. Dadurch wird die Phase der täglichen Staus und der Lärmbelästigung in unverantwortlicher Weise verlängert“.

Es sei laut Schweickert ein Armutszeugnis, wenn jetzt im Juni von der Planungsgemeinschaft zugegeben werden muss, dass man die für Mai dieses Jahres verbindlich zugesicherten Planungs- und Ausschreibungsunterlagen nicht fertigstellen kann. „Bei der Begründung mit festgestellten Planungsdefiziten und zu wenigen Mitarbeitern schwant mir für die Zukunft böses“ so der Enzkreisabgeordnete, der es nicht fassen kann, dass die Planungsgemeinschaft das Mammutprojekt der Enztalquerung so unterschätzen konnte. Schweickert verwies darauf, dass man von Seiten des Regierungspräsidiums den Kommunen bezüglich der Herstellung des Baurechts von Lärmschutzwällen gerade wegen der jetzt verschobene Erstellung der Ausschreibungsunterlagen sehr enge Zeitgrenzen gesetzt hatte, die die Bauverwaltungen der Kommunen und Gemeinderäte mit sehr viel Engagement und Überstunden zum Wohle der Bevölkerung eingehalten hatten.

„Ich bin mal gespannt, wie man im Konkreten diese Verzögerung wie angekündigt teilweise wieder kompensieren will“ so Schweickert abschließend, der in diesem Zusammenhang darauf hinwies, dass dadurch sicherlich mit einer weiteren Steigerung der Baukosten zu rechnen sei.

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