Schweickert reagiert auf Kritik von Krichbaum

„Wer eine Branche erfolgreich am Montag schließen kann, sollte spätestens dann ein konkretes Hilfskonzept stehen haben“                           

Der FDP-Enzkreisabgeordnete und tourismuspolitische Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion Prof. Dr. Erik Schweickert reagiert auf die Kritik des CDU-Bundestagsabgeordneten Gunther Krichbaum. Es sei vielsagend, wie ernst Herr Krichbaum die Situation nehme, wenn er nun Fabelgeschichten zur Kritik nutze und dann dabei auch noch vergesse, dass der Igel nur gewonnen habe, weil er den Hasen getäuscht hat. „Allerdings freut es mich, dass Herr Altmaier wohl nun bereit ist, die Einnahmen der Gastronomie aus Abhol- und Lieferdiensten nicht auf die geplante Corona-Hilfe von 75% des Vorjahresumsatzes anzurechnen. Jedoch wäre es schön, wenn diese Ankündigung endlich auch einmal offiziell wird und die genauen Modalitäten des Hilfspakets klarwerden, damit die Gastronomen aber eben auch alle anderen direkt und indirekt betroffenen Unternehmen endlich Sicherheit bekommen“, so der Enzkreisabgeordnete weiter. Je länger die Gespräche zwischen Finanz- und Wirtschaftsministerium dauerten, desto mehr sei zu befürchten, dass der Antragsprozess sich verkompliziere. Eigentlich lägen doch von allen Unternehmen die elektronischen Umsatzsteuervoranmeldungen aus dem November des letzten Jahres vor. Schnelle unbürokratische Hilfe sei also möglich, wenn man denn wolle. „Die Schließung in der Gastronomie, die sich die Regierung mit großzügigen Ankündigungen ‚erkauft‘ hat, funktioniert seit vergangenem Montag. Deshalb müssen die Hilfen jetzt auch zeitnah kommen!“, so Schweickert. Er werde in jedem Fall zeitnah mit Vertretern des DEHOGA Kontakt aufnehmen, um zu sehen, inwieweit die Ankündigungen eingehalten werden.

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