Schweickert: Regierungspräsidium reagiert endlich auf Kritik zur Baumaßnahme der Enztalquerung

„Der anstehende Ausbau der Enztalquerung ist ein großes Projekt für die Region, das gute Vorausplanung bedarf“, erläutert der FDP-Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Erik Schweickert seine Intension seit Monaten einen großen runden Tisch aller Beteiligten für den Ausbau der Enztalquerung einzufordern. Die Erfahrungen aus dem Ausbau der Autobahn 8 bei Remchingen und das Stauaufkommen der letzten Monate haben gezeigt, dass ein derartiges Projekt vorausschauend geplant werden muss, um ein Verkehrschaos zu minimieren, so der Enzkreisabgeordnete.

Nach mehreren Anfragen an die Landesregierung mit unbefriedigenden Antworten hatte sich der Liberale nun direkt an Regierungspräsidentin Kressl gewandt und dadurch Bewegung in die Sache gebracht. Diese kündigt in einem Schreiben an den liberalen Enzkreisabgeordneten nun an, einen Projektbegleitkreis einzurichten, um betroffenen Gemeinden und Institutionen über die Entwicklungen des Projekts zu informieren. Auch die von Schweickert initiierte Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit im Juli wird das Regierungspräsidium durchführen.

Der Landtagsabgeordnete zeigt sich erfreut darüber, dass das Regierungspräsidium Karlsruhe seine Kritik erhört hat und seinen Forderungen nachkommt. Dies sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, dennoch sieht er Optimierungsbedarf in der Ausführung. „Diese Baumaßnahme betrifft nicht nur die Gemeinden der Enztalquerung, also Kieselbronn, Pforzheim und Niefern-Öschelbronn, sondern die Bürgerinnen und Bürger im gesamten Enzkreis, die über Jahre zwangsweise durch den Ausweichverkehr betroffen sein werden“, führt Schweickert aus. „Auch die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden müssen deshalb in die Projektkoordination eingebunden werden“ Die Gemeindevertreter haben sicherlich auch einen anderen Blick auf die tatsächlichen Verkehrsströme und können Anregungen geben. Ansonsten sei zu befürchten, dass wie in der Vergangenheit durch fehlende Absprachen die Verkehrssituation stellenweise verschärft werde. So müssten auch andere Baumaßnahmen in den Gemeinden des Enzkreises, aber auch an den großräumigen Alternativrouten, wie der Autobahn A6, der Bundesstraßen B35 oder B293, im Vorfeld berücksichtigt werden.

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