Schweickert: „Sanierung darf nicht weitere vier Jahre auf sich warten lassen!“

L 611 bei Königsbach-Stein wird trotz schlechtem Zustand nicht saniert

Viele Jahre lang hatte sich der Landtagsabgeordnete des Enzkreises Prof. Dr. Erik Schweickert um eine Sanierung der L 621 zwischen Stein und Eisingen bemüht. Nachdem diese im letzten Jahr endlich in Angriff genommen wurde und mit dem seit kurzem geltenden Tempolimit auch der Unfallhäufung entgegengewirkt werden soll, nimmt sich der FDP-Politiker jetzt die L 611 bei Königsbach-Stein vor. Diese sei laut Schweickert „in einem ähnlich schlechten Zustand wie die L 621 vor der Sanierung“ und müsse deshalb ebenfalls möglichst bald in Angriff genommen werden.

Auf Anfrage, wie der derzeitige Zustand der Straße bewertet werde und wann mit einer Sanierung zu rechnen sei, teilte das Verkehrsministerium jedoch mit, dass sie zwar „bereichsweise als erhaltungsbedürftig eingestuft ist“, jedoch nicht in das aktuelle Erhaltungsmanagement für Landesstraßen für den Zeitraum 2017-2020 aufgenommen wurde. „Das bedeutet zunächst einmal vor allem, dass die Landesstraßen sich in einem katastrophalen Zustand befinden und hier jahrelang geschlafen wurde. Anders ist es nicht zu erklären, dass die L 611 ein schlechtes Zeugnis erhält, aber andere Straßen noch dringender saniert werden müssen“, macht der Enzkreisabgeordnete deutlich und fordert, dass das Land sich dringend besser um seine eigene Infrastruktur kümmern müsse.

Das Ministerium teilte außerdem mit, dass noch in diesem Jahr die nächste Zustandserfassung und -bewertung der Landesstraßen geplant sei und abzuwarten sei, ob die L 611 in das nächste Erhaltungsmanagement aufgenommen werden könne. Für Schweickert steht die Antwort dabei schon fest. „Wenn schon länger bekannt ist, dass sich die L 611 in einem schlechten Zustand befindet, darf nicht so lange gewartet werden, bis sie irgendwann in den Top 10 der schlechtesten Landesstraßen ist. Wir brauchen eine möglichst schnelle Lösung!“, so der Abgeordnete, der die Aussage, dass die Straße durch die Straßenmeisterei des Enzkreises in einem verkehrssicheren Zustand gehalten wird, mit dem Hinweis kommentiert, dass er zwar vollstes Vertrauen in die Mitarbeiter des Enzkreises habe, „Wunder können diese aber nicht vollbringen.“

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