Schweickert setzt sich erfolgreich für Reiseechtzeitanzeigetafeln in der Enztalquerung ein

Ausweichverkehr soll nicht noch weiter ansteigen

„Beim Großprojekt „Ausbau der Enztalquerung“ müssen wir jede Möglichkeit für einen störungsfreien Verlauf der Baumaßnahme ergreifen“, fordert der FDP-Landtagsabgeordnete für den Enzkreis Prof. Dr. Erik Schweickert. Daher hat er in der Fragestunde der letzten Plenarsitzung des Landtags beim Verkehrsminister Hermann angeregt, dass die digitalen Reiseechtzeitanzeigetafeln auch beim Ausbau der Enztalquerung zum Einsatz kommen (siehe Plenarprotokoll S. 4277-4279).

Bei seiner Antwort griff der Minister den Vorschlag Schweickerts auf. Das System, das sich gerade bei der Baustelle auf der A5 bei Rastatt noch in der Erprobungsphase befindet, soll nun auch in der Enztalquerung zum Einsatz kommen. Durch digitale Anzeigetafeln wird den Fahrerinnen und Fahrern angezeigt werden, wie lange Sie brauchen, um die Baustelle zu passieren und wie viel länger es dauert, wenn sie auf das nachgelagerte Straßennetz ausweichen würden. Bei der aktuellen Erprobung zeigt sich, dass das System akzeptiert wird und die Umfahrungsstrecken nicht geflutet werden. Der Liberale bedankte sich beim Verkehrsminister, dass er seine Anregung aufgegriffen hat, plädierte aber dafür das System bereits auch schon in der Vorphase der Baumaßnahme einzurichten. „Im Gegensatz zur A5 haben wir keine parallel verlaufenden Bundesstraßen als Alternative“, erläutert der Enzkreisabgeordnete, „Der Ausweichverkehr sucht sich jetzt schon fast täglich bei Verkehrsstörungen mit dem Navi den Weg über die Ortschaften und macht dort auch nicht vor Wohngebieten Halt.“ Hermann will versuchen die Umsetzung „so schnell wie möglich zu machen“ und unterstrich, dass die Alternativroute der B10 durch Pforzheim „eine Zumutung“ sei und er werde „alles tun, um die Leute auf der Autobahn zu halten.“

Schweickert wird dies bei den Landesbehörden einfordern und hofft, dass dadurch das jetzt schon vorhandene Verkehrschaos in den betroffenen Ortschaften beim Ausbau nicht noch deutlich problematischer wird.

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