Schweickert setzt sich für die Offenhaltung des Enztalradweges unterhalb der A 8 ein

Erhalt der Attraktivität und Sicherheit des Enztalradwegs während des Ausbaus der Enztalquerung durch eine Tunnellösung gefordert

Erik Schweickert an der Unterführung des Enztalradwegs unter die A 8

Der Enzkreisabgeordnete Prof. Dr. Erik Schweickert hakt in einem Schreiben erneut beim Verkehrsministerium nach, um die geplante Umleitung des Enztalradwegs während der Ausbauarbeiten der Enztalquerung der A 8 zu verhindern und den Radweg offenzuhalten. „Ich schlage eine temporäre Tunnellösung vor, damit der Enztalradweg weiter attraktiv und sicher bleibt“, so der Vorschlag des Liberalen. Die bisherige Planung sieht vor, den Enztalradweg rund um die A 8 über den gesamten Zeitraum der Bauarbeiten bis zum voraussichtlichen Bauende im Jahr 2026 zu sperren und über Niefern-Vorort umzuleiten. Laut Ministerium sei diese Umleitung des Radweges notwendig, da der Weg direkt durch das Baufeld der A 8 und der B 10 führe.

Laut Schweickert sei allerdings der Enztalradweg schon im Planfeststellungsbeschluss des Ausbaus der Enztalquerung explizit von den als Baufeld benötigten Flächen ausgeklammert worden. „Noch dazu sind die geplanten Umleitungsstrecken für Radfahrer gefährlich“, erläutert der Enzkreisabgeordnete seine Bedenken. Es sei außerdem zu befürchten, dass der Verkehr auf den Umleitungsstrecken während der Baumaßnahmen zunehmen wird und somit die Radfahrer zusätzlich gefährdet werden. „Ich befürchte deshalb, dass viele Radfahrer lieber auf das Auto umsteigen, was aber nicht das Ziel sein kann“, so Schweickert weiter.

Bei seinem Alternativvorschlag eines temporären Tunnels blickt der Enzkreisabgeordnete deshalb einige Jahre zurück. Denn eine derartige Maßnahme wurde auch schon beim Ausbau der A 8 zwischen Remchingen-Darmsbach und Remchingen-Nöttingen ergriffen und konnte dort mit großem Erfolg durchgeführt werden. Eine solche Unterführung würde sowohl die Umgehung der Baustelle als auch eine kurze und sichere Verbindung zwischen den Gebieten gewährleisten, beschreibt Schweickert die Vorteile. Das Verkehrsministerium müsse diese Möglichkeit deshalb prüfen und ergreifen, um den Enztalradweg weiterhin sicher und attraktiv für die vielen Radfahrer der Region zu erhalten.

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