Schweickert thematisiert Einhausung des Enztalradwegs im Landtag

Nachdem in den vergangenen Tagen der Druck aus der Region auf die für die Umleitung des Enztalradwegs Verantwortlichen sowohl von Seiten der Radfahrerinnen und Radfahrer als auch von Kommunalpolitikern und Abgeordneten deutlich gewachsen ist, thematisiert der FDP-Enzkreisabgeordnete Prof. Dr. Erik Schweickert eine mögliche Einhausung des Enztalradwegs während der Baumaßnahmen an der A 8 und der B 10 im baden-württembergischen Landtag. Er werde Verkehrsminister Winfried Hermann in der Fragestunde am kommenden Donnerstag noch einmal auf das Thema ansprechen und hoffe nun auf größere Unterstützung des Landes. Im vergangenen Herbst hatte Hermann eine Einhausung gegenüber Schweickert vor allem mit Hinweis auf die Konflikte zwischen Baustellenverkehr und Radwegnutzern abgelehnt. „Nachdem jetzt allerdings die Umleitung des Radwegs eingerichtet wurde, zeigt sich, dass auch diese Lösung von vielen Radfahrern mit großer Sorge gesehen wird. Gerade angesichts der geplanten Dauer der Umleitung ist fraglich, ob die bisher zur Ablehnung herangezogenen Argumente tatsächlich schwerwiegender sind, als die jetzt auch in der Realität sichtbaren Kritikpunkte an der Umleitungslösung“, so der Enzkreisabgeordnete. Er hoffe, dass nun auf den letzten Metern doch noch die Offenhaltung des Enztalradwegs gelinge und die Umleitung deshalb nur für einen möglichst kurzen Zeitraum genutzt werden müsse.

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