Schweickert überrascht von Bericht zur Eröffnung des Mobilitäts- und Antriebszentrums in Heimsheim

Verkehrsminister Hermann informiert nur grüne Parteifreundin über Besuch beim TÜV

Mit einiger Überraschung habe er am heutigen Morgen den Bericht über die Eröffnung des neuen Mobilitäts- und Antriebszentrums (MAZ) in Heimsheim gelesen, so der FDP-Landtagsabgeordnete des Enzkreises Prof. Dr. Erik Schweickert. Besonders die Anwesenheit des grünen Verkehrsministers Winfried Hermann und der grünen Landtagsabgeordneten Stefanie Seemann hätte ihn gewundert. Eigentlich sei es wohlgeübte Praxis, dass die Minister die Abgeordneten über ihre Termine in den Wahlkreisen informieren, um diesen eine Teilnahme zu ermöglichen. „Deshalb ärgert es mich ungemein, dass der Verkehrsminister nur seine Parteifreundin informiert hat und dann noch durch seine Aussage, die Fraktionssitzung ‚geschwänzt‘ zu haben, den Eindruck erweckt, anderen Abgeordneten sei der Termin nicht wichtig genug“, kritisiert er weiter. Im Wissen, dass niemand anderes von der Eröffnung gewusst habe, lasse sich so etwas einfach sagen. Auch wenn es nur noch ein halbes Jahr bis zur Landtagswahl sei, solle der Minister doch bitte weiterhin auch die Kolleginnen und Kollegen anderer Fraktionen über seine Termine informieren.

Weiter erklärt der Enzkreisabgeordnete, dass er den Standort des MAZ für gut gewählt halte und sich freue, dass der TÜV sich für Heimsheim entschieden habe. Die Standortwahl des TÜV Süd sei auch ein Signal für die große Bedeutung der Automobilbranche in der gesamten Region. Es sei allerdings eine „interessante Entscheidung“ zur Eröffnung ausgerechnet den Minister einzuladen, der gerade erst zum wiederholten Mal gezeigt habe, dass er das Auto am liebsten weitgehend aus dem Verkehr ziehen wolle. „Die traurige Wahrheit ist, dass der grüne Verkehrsminister in seiner bisherigen Amtszeit praktisch nichts dafür getan hat, den Standort Baden-Württemberg zu stärken. Das ändert sich auch nicht dadurch, dass er bei öffentlichkeitswirksamen Terminen von wichtigen Innovationen in der Automobilbranche spricht. Denn in der Praxis geht es ihm vor allem darum, das Auto zu verdrängen und dem Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg so schweren Schaden zuzufügen“, so Schweickert.

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