Schweickert unterstützt fahrgastfreundlichen Schienenersatzverkehr während Umbau des Nieferner Bahnhofs

Der FDP-Enzkreisabgeordnete Prof. Dr. Erik Schweickert fordert eine Überarbeitung der Fahrpläne des Schienenersatzverkehrs, der während des barrierefreien Umbaus des Nieferner Bahnhofs zwischen dem 12. April und dem 30. August 2021 notwendig wird. Er sei bereits von verschiedenen Pendlern angesprochen worden. „Die Umsteigezeiten sind teilweise deutlich zu knapp bemessen, sodass vielen Fahrgästen unfreiwillige Verspätungen drohen“, so Schweickert. Nach jetzigem Stand soll beispielsweise am Morgen die reguläre Buslinie 736 genutzt werden, um nach Eutingen zu fahren, um von dort schließlich in den RB nach Mühlacker zu steigen. Allerdings ist die Umsteigezeit in Eutingen von der Bushaltestelle zum Bahnhof gerade einmal drei Minuten bei einem kalkulierten Fußweg von ebenfalls drei Minuten. „Da ohnehin nicht davon auszugehen ist, dass der Busverkehr immer auf die Minute genau kommt und viele Fahrgäste nicht gut zu Fuß sind, kann man dies nicht als fahrgastfreundlich bezeichnen“, meint der Liberale. Er habe außerdem erfahren, dass einige Pendler durch die weiten Umwege über Eutingen außerdem zusätzliche Kosten fürchten, da so mehrere Tarifzonen durchquert würden. „Es darf nicht zu finanziellen Nachteilen kommen, weil der Bahnhof in Niefern für einige Zeit nicht angefahren werden kann. Hier braucht es eine großzügige Regelung zugunsten der Fahrgäste“, fordert Schweickert.

Weiterhin sei auch nicht klar, wie der Schienenersatzverkehr auf eventuelle Verspätungen des Zugverkehrs reagieren wird. „Sollten sich Züge verspäten, was auf der Residenzbahn ja bekanntlich keine Seltenheit ist, aber die Busse unabhängig davon trotzdem fahren, drohen gerade am Wochenende lange Wartezeiten von einer Stunde“, erklärt Schweickert weiter. Auch dies sei nicht zumutbar. Man brauche nun schnelle Klarheit und kundenfreundliche Fahrpläne, um keinen Unmut unter den Fahrgästen aus Niefern heraufzubeschwören.

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