Schweickert zur Zwischenbilanz beim regionalen Bahnverkehr: „Residenzbahn bleibt wohl nicht ohne Grund unerwähnt“

Der FDP-Enzkreisabgeordnete und Sprecher des Aktionsbündnisses „Qualitätsoffensive für die gesamte Residenzbahn“ Prof. Dr. Erik Schweickert äußert sich zur heutigen Zwischenbilanz des Verkehrsministeriums zum regionalen Bahnverkehr. „Ein positives Fazit zur Fahrplanumstellung des Jahres 2019 können wir für die Residenzbahn bis heute weiter nicht ziehen. Einzelne Verbesserungen am Fahrplan oder bei den Pünktlichkeiten der beiden Betreiber Abellio und Go-Ahead, die auch auf Druck tausender Bahnfahrer zustande kamen, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Schienenverkehr auf der Residenzbahn nicht gut läuft. Es kommt weiter zu häufigen Verspätungen, Zugausfällen und entsprechendem Ärger auf Seiten der Fahrgäste. Zu allem Übel wurden außerdem selbst nach bald zwei Jahren noch nicht alle Züge an Abellio geliefert. So wurde die Residenzbahn in der Mitteilung des Verkehrsministeriums wohl nicht ohne Grund mit keinem Wort erwähnt. Zu sehr wäre wohl das Bild einer positiven Entwicklung beim regionalen Bahnverkehr in Baden-Württemberg getrübt worden“, so Schweickert. Es gebe noch viel zu tun, um den Schienenverkehr auf der Residenzbahn auf ein annehmbares Niveau zu verbessern. Daran werde die Qualitätsoffensive auch weiterhin intensiv arbeiten.

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