Türchen 12 Heimsheim

Die Gemeinde Heimsheim mit ihren knapp über 5.000 Einwohnern gehört wie ihre Nachbargemeinden auch dem Gemeindeverwaltungsverband Heckengäu an.

Mein erster Einsatz in und für Heimsheim war die Forderung gegen den Einsatz von Windkraftanlagen im Gemeindegebiet von Heimsheim (Drucksache 16/893, Drucksache 16/1783). Windkraft kann in den Regionen genutzt werden, in denen es keine Beeinträchtigungen für Gemeinden und Anwohner bringt. In Heimsheim allerdings würden Windkraftanlagen starke Beeinträchtigungen für die Gemeinde mit sich bringen. Um die Anwohner vor Störungen durch den Schattenschlag der Anlagen zu bewahren und auch die Natur nachhaltig zu schützen habe ich mich und werde mich auch weiterhin stark dafür einsetzen, dass im Gemeindegebiet von Heimsheim kein Einsatz von Windkraft stattfinden wird.

Heimsheim hat eine direkte Anschlussstelle an die Autobahn A 8 (Ausfahrt Heimsheim) und ist deshalb verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Jedoch ist die Gemeinde somit auch von den Entwicklungen der letzten Jahre rund um die A 8 und den bevorstehenden Ausbau der Enztalquerung maßgeblich betroffen. Die Verkehrsgefährdung durch den Diebkreisel war für alle anliegenden Gemeinden im Heckengäu eine große Belastung, weshalb ich mich insbesondere dort für eine bessere Regelung eingesetzt habe (Drucksache 16/6055). Aber auch die Verkehrssicherheit für einspurige Verkehrsteilnehmer auf der L 1175 zwischen der Abzweigung L 573 und Heimsheim war mir ein wichtiges Anliegen (Drucksache 16/1579). Ebenso setze ich mich seit einiger Zeit für den Ausbau der Anschlussstelle Heimsheim an der A 8 ein, um den Verkehrsteilnehmern auf dieser vielbefahrenen Strecke eine höhere Sicherheit zu bieten (Drucksache 16/2015).

Auch die Gemeinde Heimsheim konnte wie einige andere Enzkreisgemeinden von Mitteln aus der Städtebauförderung 2020 des Landes profitieren. Die Stadtkernsanierung „Stadtkern II“ wurde demnach mit 600.000 € unterstützt. Es freut mich immer zu sehen, dass mein Einsatz im Wirtschaftsministerium für die Unterstützung der Enzkreisgemeinden durch das Land durchaus erfolgreich ist. Vielen Gemeinden, wie auch Heimsheim, wird somit die Möglichkeit gegeben, sich an demografische, ökonomische und ökologische Veränderungen städtebaulich anzupassen und auch mehr geeigneten Wohnraum zu schaffen.

Zusätzlich zu städtebaulichen Maßnahmen ist es ebenso wichtig, vorhandene Denkmäler zu bewahren. Auch hier konnte Heimsheim sich über eine Förderung der Denkmalpflege freuen und Sanierungsarbeiten im Grävenitz`schen Schloss wurden mit einem Betrag von 31.410 Euro gefördert.

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