Verbesserungen für Illinger Pendler in Sicht

Zusätzliche morgendliche Verbindung nach Pforzheim soll kommen

Ab dem 13. Juni soll es Verbesserungen bei den morgendlichen Verbindungen von Illingen in Richtung Pforzheim geben, teilt der FDP-Enzkreisabgeordnete Prof. Dr. Erik Schweickert mit. Konkret soll eine zusätzliche Verbindung von Illingen nach Pforzheim geschaffen werden, indem der RE17b mit Ziel Heidelberg und bisheriger Abfahrt um 6:51 Uhr in Vaihingen/Enz nicht mehr dort vom IRE überholt wird, sondern zunächst bis Mühlacker fährt. Durch die hierdurch mögliche frühere Abfahrt in Vaihingen/Enz und Illingen wird in Mühlacker ein ca. 10-minütiges Zeitfenster für den Umstieg in die RB17a mit Abfahrt um 7:00 Uhr nach Pforzheim geschaffen. „Damit wird die von vielen Illinger Pendlern kritisierte Lücke in den morgendlichen Verbindungen nach Pforzheim wieder geschlossen“, freut sich Schweickert, der sich im Rahmen des Aktionsbündnisses „Qualitätsoffensive für die gesamte Residenzbahn“ für eine Verbesserung der Verbindungen eingesetzt hatte und in diesem Zuge auch dem Regionalverbandsvorsitzenden Klaus Mack für dessen Unterstützung dankt.

Die Kritik der Pendler beruhte darauf, dass mit der Wiederherstellung einer morgendlichen Direktverbindung zwischen Illingen und Heidelberg gleichzeitig die Direktverbindung zwischen Illingen und Pforzheim mit Abfahrt um 6:54 Uhr am Illinger Bahnhof wegfiel. Die hierdurch entstandene fast einstündige Lücke im Fahrplan empfanden viele Pendler zurecht als zu groß. Eine Rückkehr der umsteigefreien Verbindung war nun zwar nicht machbar, die nun gefundene Lösung sieht Schweickert jedoch als guten Kompromiss. „Mit einer Umstiegszeit von rund 10 Minuten dürfte ausreichend Zeit geschaffen sein, um in Mühlacker bequem den Zug zu wechseln. So gibt es zur morgendlichen Hauptverkehrszeit wieder einen Halbstundentakt zwischen Illingen und Pforzheim. Dieses Beispiel zeigt, dass es sich lohnt, auch bis zum weiter angestrebten großen Wurf im Fahrplan auf der Residenzbahn, immer wieder auf Verbesserungen hinzuarbeiten“, so der Enzkreisabgeordnete.

Laut NVBW sollen größere Änderungen im Fahrplan schließlich mit der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 folgen. Bis dahin könne die Taktung zwischen den IRE’s und RB’s nicht geändert werden. Schweickert kündigt jedoch jetzt schon einmal an, ein genaues Augenmerk auf die Pläne der Verkehrsplaner zu haben, damit das Chaos des Jahres 2019 sich nicht wiederholt und endlich ein rundes Angebot für den Schienenverkehr im Enzkreis zustandekommt.

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