Weiterhin Unsicherheit für Reisezentrum Mühlacker

„Ein Anbieterwechsel darf nicht zum Nachteil für die Region werden“, äußert sich Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Erik Schweickert zur Antwort des Verkehrsministeriums auf eine Anfrage zu den Reisezentren entlang der Residenzbahn (Drucksache 16/2030). Nach dieser plant die Deutsche Bahn AG das Reisezentrum in Mühlacker nach dem Betreiberwechsel im Juni 2019 nicht weiterzuführen. „Dies ist gerade jetzt nach der Entscheidung für eine Mobilitätszentrale des VPE und der Stadt Mühlacker am Bahnhof Mühlacker eine schlechte Nachricht.“, erläutert der Liberale, „Die Beteiligten dürfen nicht so in der Schwebe gehalten werden.“

Gerade wenn in Zukunft neben den bisherigen Verkehrsanbietern von Deutsche Bahn, AVG und VPE nun noch zwei weitere hinzukommen, werde die Mobilitätszentrale in Anspruch genommen werden, so der Enzkreisabgeordnete. Hierbei dürfe der Schwarze Peter jedoch nicht an den VPE und die Stadt Mühlacker abgeschoben werden. Schweickert fordert vom Verkehrsministerium Unterstützung der regionalen Beteiligten für den Übergang beim Betreiberwechsel. Schlussendlich wird hier deutlich, dass es sinnvoll gewesen wäre, wenn die damalige grün-rote Landesregierung den Fahrkartenvertrieb landesweit ausgeschrieben hätte, wie dies in anderen Bundesländern der Fall ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren

Menü